Zwei beeindruckende Rosafluorite beim Gischigletscher im Wallis
Stéphane Cuchet / Martin Andres

Der kürzlich gemachte Fund eines grossen Fluorits am Gischigletscher, Binntal, erinnert an vereinzelte Entdeckungen von früher und zeigt einmal mehr auf, dass man nicht das Ende möglicher Funde in alpinem Gelände voraussagen kann.

 

Der Lohn der Angst
Reto Balmer

Was tun, wenn eine Kluft vielsprechend aussieht, oben aber Felsbrocken drohen? Diese Frage habe ich mir dutzendfach gestellt und mit meinen Strahlerkollegen im Lötschental lange besprochen.

 

Der Kristallfund am Zinkenstock von 1719 – eine neue Industrie?
Kurt Stauffer

Der Fund am Zinggenstock vor 300 Jahren gehört zu den grössten in den Alpen. Viele schöne Kristalle konnten in grosse Schweizer Städte verkauft werden, einige sogar nach Paris und Mailand. Kein Wunder träumten in schwierigen Zeiten ein paar Leute von einer Kristallindustrie.

 

Kuriositäten aus der Ammonitenwelt des Schweizer Juras
Peter Bitterli-Dreher

Seit sich Forscher und Sammler mit Ammoniten beschäftigen, finden sie Exemplare mit ausgeprägten Veränderungen der Schale oder mit Bewuchs durch andere Tiere. Diese Stücke wurden früher meist als Kuriositäten, als abnorme Bildungen der Natur beschrieben. Erst allmählich wurde erkannt, dass diese Veränderungen nicht selten auftreten und dass sie Informationen zum Lebensmilieu der Ammoniten geben.

 

Über die Ausbildungsformen von Richardsollyit
Philippe Roth, Ralph Cannon

Im «Schweizer Strahler» wurde vor zwei Jahren das weltweit neue Mineral Richardsollyit, PbTlAsS3, vorgestellt (Meisser & Roth, 2017). Das von der Forschungsgemeinschaft Lengenbach FGL aus dem Thallium-reichen Dolomit-Band 1 gewonnene und charakterisierte Mineral existierte damals in zwei recht verschiedenen Exemplaren, die parallel untersucht wurden. Beide Stufen sind im erwähnten Beitrag abgebildet.

(ABSTRACT in English see below)

 

ABSTRACT

Richardsollyit

After richardsollyite, PbTlAsS3, was defined as a new species from the Lengenbach quarry three years ago, new specimens were found which now allow to better characterize the mode of occurrence of the species. It shows two distinct habits: dark grey to black, slightly rounded crystals with pronounced cavities on the main faces and dense stacks of tabular, thin, dark red crystals. Common to both habits is the association with hutchinsonite and brown, dense webs of what appears to be Tl-bearing dufrénoysite.

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